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In einem ersten Beitrag habe ich vor einiger Zeit über den Ablauf, die Möglichkeiten und Herausforderungen berichtet, die es mit sich gebracht hat, bei der Firma Reiser Simulation and Training GmbH (RST) eine Abschlussarbeit zu verfassen. Im zweiten Teil möchte ich kurz die wesentlichen Ergebnisse meiner Arbeit vorstellen. Das Thema lautete:

„Erstellung eines Konzeptes für die Implementierung eines Innovationsmanagements bei einem mittelständischen Unternehmen“

Zur Datenerhebung wurde eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Teilgenommen haben dabei zehn Großunternehmen und zehn kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), die zufällig ausgewählt wurden. Zu Beginn überraschte die Anzahl an KMU, die bereits eine Art Innovationsmanagement implementiert hatten (rund 70 Prozent). Ersichtlich wurde jedoch schnell, dass KMU das Innovationsmanagement deutlich flexibler gestalten als Großunternehmen, welche sich in der Regel stark an theoretischen Modellen und Grundlagen aus der Fachliteratur anlehnen. Interessant war auch, dass viele Unternehmen eine passende, sprich innovationsfördernde Unternehmenskultur als deutlich wichtiger ansehen, als beispielsweise ein Budget für Innovationen. Schlussendlich zeigten die Ergebnisse jedoch, dass KMU bei der erfolgreichen Umsetzung eines Innovationsmanagements deutlich größeren Herausforderungen gegenüberstehen als Großunternehmen. Grund dafür sind meist Ressourcenknappheit, Doppelbelastung der Mitarbeiter und die mangelnde strategische Ausrichtung kleinerer Unternehmen. Als wesentliches Ergebnis meiner Arbeit wurde sowohl ein generell anwendbarer Phasenplan zur Implementierung als auch ein Innovationsprozess individuell für RST erarbeitet. Der Phasenplan zeigt wesentliche Schritte auf, die bei der Einführung eines Innovationsmanagements beachtet werden sollten. Außerdem wurde ein grober zeitlicher Ablauf definiert.

Im oben aufgeführten Phasenplan sind neun grundlegende Schritte abgebildet. Diese sind jedoch unterschiedlich komplex und kompliziert in Ihrer Ausführung bzw. Umsetzung. So klingt es in der Theorie banal, ein Grundverständnis zu schaffen, gestaltet sich in der Praxis jedoch oftmals als sehr schwierig. Um den theoretischen Phasenplan auf Anwendbarkeit und inhaltliche Sinnhaftigkeit zu überprüfen, begann ich im nächsten Schritt bereits damit, das Konzept im Unternehmen zu etablieren. Dabei kristallisierten sich drei Schritte heraus, die besonders herausfordernd in der Umsetzung waren. Das Grundverständnis zu schaffen, eine Innovationsstrategie zu entwickeln und letztendlich eine innovationsfördernde Unternehmenskultur zu etablieren. Auch nach Monaten konnten diese Punkte nicht final abgeschlossen werden. Der Innovationsprozess oder die Rollenverteilung waren hingegen recht schnell definiert. Eine wesentliche Herausforderung bei der Umsetzung war dabei die Verfügbarkeit, sprich die freien Kapazitäten von Mitarbeitern und Führungskräften bis hin zur Geschäftsleitung.

Im nächsten Schritt wurde dann der Innovationsprozess für RST erarbeitet. Dieser orientiert sich am Stage-Gate Modell, welches sich auch in anderen Prozessen des Unternehmens wiederfindet. Die wesentliche Erkenntnis dabei war, dass ein Modell stets versucht die Realität bestmöglich abzubilden, dabei jedoch von einer „perfekten Welt“ ausgeht. Das findet sich so aber nur selten in der Realität wieder. Folglich musste das Modell stark auf die Unternehmensbedürfnisse angepasst werden.

Entgegen des standardmäßigen Stage-Gate Modells wurde entschieden, dass der Prozess in sieben Phasen eingeteilt wird. Besonders bei der Bewertung und Selektion wurden zusätzliche Schritte eingefügt, um die benötigten Kapazitäten von Gremien und größeren Arbeitsgruppen so gering wie möglich zu halten. Erst sobald eine Idee mit einem hohen Potential bewertet, und einem funktionierenden Businessplan versehen wurde, wird auch die Geschäftsführung mit einbezogen. Wichtig dabei sind auch die Gates, durch welche die Qualität und der Fortschritt regelmäßig überprüft werden, um einer hohen Fehlinvestition vorzubeugen.

Abschließend habe ich im Rahmen meiner Masterarbeit den aktuellen Stand der Implementierung zusammengefasst und weitere Schritte für RST definiert. Ziel des Unternehmens ist es nun, das Innovationsmanagement vollumfänglich bis Mitte des Jahres 2021 implementiert zu haben.

Wenn Euch das Thema grundlegend interessiert oder Ihr Eure Erfahrungen austauschen wollt, kontaktiert uns gerne unter Jonas.Goercke@reiser-st.com

Mein Name ist Sebastian Balk, ich bin 33 Jahre alt, und arbeite seit März 2019 als stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Entwicklung Mechanik. Im Unternehmen bin ich seit Februar 2018.

Nachdem ich einige Jahre in Österreich bei einem Flugzeughersteller tätig war, hat mich die Nachricht eines Personaldienstleisters erreicht. Damals war der Name Reiser Simulation and Training für mich absolutes Neuland und ich ließ mich mit wenigen Erwartungen auf ein erstes Gespräch ein. Tatsächlich hatte ich nach diesem Gespräch einen sehr positiven ersten Eindruck, was vor allem durch die beschriebenen Aufgaben als Entwicklungsingenieur und das spannende Produktportfolio geprägt war. Mich interessieren Produkte, bei denen man von der Entwicklung bis zur finalen Endmontage mit dabei sein kann. Und ich denke genau das war es, was mich zur Reiser Simulation and Training gebracht hat.

Als mir schon nach relativ kurzer Zeit im Unternehmen die Möglichkeit unterbreitet wurde die Aufgabe des stv. Abteilungsleiters für die Abteilung Entwicklung Mechanik zu übernehmen, war ich anfangs etwas zurückhaltend. Zum einen war mein bisheriges Aufgabenfeld bis dato sehr passgenau, zum anderen hatte ich anfangs Bedenken über die Akzeptanz im Team. Zu diesem Zeitpunkt war ich erst ein Jahr direkt im Unternehmen angestellt. Dennoch sah ich in diesem Angebot die Chance, meinen persönlichen Horizont zu erweitern und auch viele Potentiale im Team, wie Arbeiten und Prozesse optimiert werden könnten. Meine Entscheidung stand fest und ich war mehr als positiv über die Akzeptanz und die kooperative Atmosphäre im Team überrascht. Dies ist meiner Meinung nach auch eine klare Stärke der Firma – die offene, kooperative und ehrliche Kommunikationskultur.

Natürlich hat sich mit der neuen Stelle sehr schnell mein bisheriger Arbeitsalltag verändert. Während der Einarbeitungszeit merkte ich, wie sich die Bildschirmarbeitszeiten von CATIA V5 auf EXCEL und MindManager verschoben und sich die Konzentrationsphasen, in denen man sich wie im Tunnel auf die Konstruktion hingibt, immer kürzer wurden. Parallel dazu sah ich aber auch, wie wir es im Team geschafft haben, Projekte termingerecht abzuwickeln und mehr Gestaltungsspielraum für die Beteiligten zu schaffen. Als eine der größten Herausforderungen im Team sehe ich nach wie vor den Wissenstransfer innerhalb der hoch spezialisierten Disziplinen in der Abteilung aufrecht zu erhalten. Ziel ist es, das sich immer schneller aufbauende und stetig verändernde Fachwissen in der Abteilung zu halten und dieses intern auch so zu kommunizieren, dass wir im Team durch einen hohen Wissenstransfer flexibel einsetzbar bleiben.

Nach gut einem Jahr in meinem neuen Aufgabenfeld sieht meine persönliche Bilanz auf jeden Fall positiv aus. Natürlich gab es immer wieder Zeiten mit Rückschlägen oder die Erkenntnis, dass Weiterentwicklungen im Team aufgrund des Projektgeschäftes immer wieder zurückstecken müssen. Auf der anderen Seite konnte ich mich durch die neuen Herausforderungen extrem schnell weiterentwickeln und auch Dinge ausprobieren, die vorher nicht möglich waren. Gerade die abteilungsübergreifenden Themen, die die Firma als Ganzes voranbringen, und die zukunftsorientierte Denkweise motivieren mich. Schlussendlich kann ich allen, die auf der Suche nach einem Job mit Eigeninitiative und stetigen Herausforderungen sind, das Unternehmen, Reiser Simulation and Training GmbH, empfehlen. Wer Spaß an Vielfalt, Gestaltungsspielraum, einer gewissen Art von „Tüftlerdasein“ hat und gerne aktiv in Prozessen mitwirkt, ist hier sicher richtig.

Als Unternehmen sind uns Fairness in der Arbeitswelt und die Werte von Berufseinsteigern und Young Professionals sehr wichtig. Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür vom Handelsblatt in Zusammenarbeit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) als eine „Fair Company“ ausgezeichnet wurden.

Informationen zum Siegel:
Seit dem Jahr 2020 zeichnet das Handelsblatt, eine deutsche Tageszeitung, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), welches personalwirtschaftliche Fragestellungen erforscht, Arbeitgeber mit einem neuen Siegel aus. Die „Fair Company“-Auszeichnung wird an Unternehmen vergeben, die in besonderer Weise die Erwartungen und Werte von Berufseinsteigern und Young Professionals erfüllen.

Insbesondere die Generationen Y und Z stehen dabei im Fokus der Betrachtung. Diese umfassen die Geburtenjahrgänge zwischen 1979 – 1998 (Generation Y) und diejenigen ab 1999 (Generation Z). Erkenntnissen des IBEs zufolge, streben diese Generationen nach Arbeitsplatzsicherheit und persönlicher Weiterentwicklung, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt hochzuhalten.

Mehr Informationen zu den im Fokus stehenden Generationen:
Zudem ist die Leistungsbereitschaft der Generationen Y und Z – anders als Vorurteile das vermuten lassen – sehr hoch. Dabei spielen extrinsische Anreize, wie das Gehalt, eine immer geringere Rolle. Wichtig ist den zu der Generation gehörenden Mitarbeitern, dass sie Spaß an der Arbeit haben und Freiheiten genießen können. Bedingt durch die individuelle Gesellschaft, in die die Generationen geboren wurden, sind Gestaltungs-, Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten bei der eigenen Tätigkeit wichtige Aspekte. Sie möchten Verantwortung übernehmen und eine gewisse Autonomie bei ihrem Tun verspüren. Somit ist es wenig verwunderlich, dass die Young Professionals einen partizipativen, sie in die Entscheidungsfindung miteinbeziehenden Führungsstil präferieren und mit „klassischen“ Führungsansätzen, in denen sie und Ihre Meinung übergangen werden, wenig anfangen können.

Darüber hinaus sind Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie eine Work-Life-Balance für die jüngeren Generationen wichtige Entscheidungskriterien für oder gegen einen Arbeitgeber. Sie sind sich bewusst in einer Leistungsgesellschaft zu leben und bringen sich gerne in dieser ein. Allerdings sind die meisten nicht bereit alles dem Privatleben nachzuordnen, sondern streben einen Ausgleich zwischen beiden Teilen des Lebens an. Auch flache Hierarchien und ein kollegiales Miteinander im Unternehmen werden von den Mitgliedern beider Generationen als wichtig bewertet.

Warum es so wichtig ist, sich mit den Werten der Generationen zu beschäftigen:
Aufgrund des in einigen Bereichen (insbesondere den MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) immer weiter voranschreitenden Fachkräftemangels, ist es für Unternehmen von großer Wichtigkeit, ein attraktiver Arbeitgeber für diese Generationen zu sein und sie an sich zu binden.

Gleichzeitig decken sich laut IBE die Werte der Generationen Y und Z zu großen Teilen mit denen der Generation X (geboren zwischen 1964 und 1978) und denen der Babyboomer (geboren zwischen 1946 und 1963). Zwar richtet sich die Auszeichnung „Fair Company“ speziell an die Werte der beiden jüngsten Generationen auf dem Arbeitsmarkt, aber deren Umsetzung im Unternehmen spricht demnach ebenso die älteren Geburtenkohorten an und kann somit auch ihre Bindung an den Arbeitgeber erhöhen.

Der Ablauf, um eine „Fair Company“ zu werden:
Die Prüfung, ob es sich bei einem Unternehmen um eine „Fair Company“ handelt, erfolgt mittels eines Online-Fragebogens durch das IBE. Mithilfe dessen werden die Themen Fairness, die Werte der Generation Y und Generation Z und die Erwartungen an einen fairen, attraktiven Arbeitgeber, den gelebten Unternehmenswerten und –Strukturen gegenübergestellt. Neben den zuvor beschriebenen Werten der Generationen Y und Z wurden unteranderem die Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden sowie die Verbindlichkeit von Zusagen überprüft.

Wir freuen uns sehr, diesen Anforderungen gerecht zu werden und als „Fair Company“ ausgezeichnet worden zu sein!

Für detaillierte Informationen zum Ablauf bei der Firma Reiser Simulation and Training GmbH können Sie gerne Frau Sarah Kuhn, Personalsachbearbeiterin, unter sarah.kuhn@reiser-st.com kontaktieren. Mehr Informationen zu dem Siegel und den Anforderungen der Fair Company Initiative erhalten Sie direkt auf der Homepage https://www.faircompany.de/.

Jonas hat seine Abschlussarbeit paralell zu seiner Tätigkeit als Projektleiter bei uns verfasst.
Nachfolgend können Sie seine Eindrücke und Erfahrungen, die er währenddessen gesammelt hat, nachlesen.

Du bist Dir unsicher, wo und über was Du Deine Abschlussarbeit schreiben möchtest? Die Suche nach einem passenden Unternehmen gestaltet sich schwierig? Eine Möglichkeit wäre die Bewerbung bei Reiser Simulation & Training.
Doch was erwartet Dich dort?

Mein Name ist Jonas, ich bin 26 Jahre alt und arbeite seit 2013 bei der Firma Reiser. Von April bis August 2020 habe ich hier neben meinem Job als Projektleiter auch meine Masterarbeit geschrieben. Nun möchte ich Euch einen kurzen Einblick in den Ablauf, die Vorteile, aber auch die Herausforderungen gewähren, wie ich sie hier in Bezug auf meine Abschlussarbeit erlebt habe.

Ehrlich, persönlich und unzensiert.

Alles fing damit an, dass ich auf unseren Betriebsleiter zuging und ihm ankündigte, dass bald meine Masterarbeit anstehe. Daraufhin wollte er sich etwas Zeit nehmen, um mögliche Themen zu erarbeiten. Rund zwei Wochen später erhielt ich dann von ihm eine Auflistung von vier Themen, aus denen ich wählen konnte. Fand ich alle Themen spannend? Nein. Aber das gute war, dass ich mir selbst eines davon aussuchen durfte. Mit einem konnte ich mich gut identifizieren. Also entschied ich mich für die „Erstellung eines Konzeptes für die Implementierung eines Innovationsmanagements bei einem mittelständischen Unternehmen.“ So weit, so gut! Das Thema war fixiert. Daraufhin ging ich mit diesem Thema auf Professorensuche. Da Innovationsmanagement in aller Munde liegt, war das nicht allzu schwer. Voila. Ich hatte also ein Thema, einen betreuenden Professor der Hochschule und einen Betreuer innerhalb des Unternehmens.

Die fachliche Betreuung der Masterarbeit im Unternehmen übernahm der Betriebsleiter selbst. Im ersten Abstimmungstermin haben wir gemeinsam versucht, das Thema einzugrenzen und einen roten Faden zu entwickeln. Inhaltlich wurde ich vom Leiter der Elektronikentwicklung unterstützt, der sich dem Thema des Innovationsmanagements auch annehmen wollte. Summa summarum viele Ansprechpartner, aber noch wenig Plan. Ich habe mir eine mögliche Struktur meiner Abschlussarbeit überlegt und angefangen, erste Inhalte aus der Literatur zusammenzusuchen. Durch das Schreiben selbst hat sich die Struktur ständig verändert und angepasst. Immer wenn ich mit einem Kapitel oder Abschnitt vorerst zufrieden war, bin ich an unseren Betriebsleiter herangetreten und habe ihn gebeten, es sich doch zu Gemüte zu führen. Das Ergebnis? Von vernichtend über kritisch bis hin zu „ersatzlos gestrichen“ war alles dabei. Ab und an gab es dann auch mal ein vorsichtiges Lob, wobei mich die Kritik deutlich weiter gebracht hat, als die netten Worte. Unter dem Strich nahm der Theorieteil also langsam Gestalt an.

Das erste Problem war jedoch, dass das Unternehmen den Fokus auf den praktischen Teil legte, wobei ich noch in der theoretischen Erarbeitung festhing. Also begann ich an zwei Fronten gleichzeitig zu arbeiten. Daheim, am Abend, habe ich mich mit der Theorie vertraut gemacht, wohingegen ich im Büro bereits praxisorientierte Inhalte mit dem Entwicklungsleiter Elektronik erarbeitete. Mit Übereifer haben wir Inhalte diskutiert und Prozesse aufgemalt. Die Ergebnisse waren dann nicht immer gleich zielführend, aber Spaß hat es – entgegen meiner ersten Erwartung – definitiv gemacht. Eine Tatsache, mit der man sich jedoch anfreunden muss, ist es, dass Führungskräfte unter Tags meist sehr beschäftigt sind. Abstimmungen, Meetings oder auch Arbeitskreise waren deshalb meist ab
17 Uhr, oder freitags auch mal ab 15 Uhr angesetzt. Dafür hatte man es im Anschluss dann nicht mehr eilig.

Als ich dann inhaltlich endlich gut vorankam, machte mir die Formatierung etwas zu schaffen. Auch hier waren jedoch wieder mehr Ansprechpartner zur Hand, als ich benötigt hätte. Die technische Redaktion gab mir Tipps und Hilfestellung, wie ich meine Arbeit ins richtige Format bringen kann. Und das sogar unter Tags! Auch diese Hürde war also genommen, und das ohne große Probleme.

Meine Zwischenstände habe ich relativ regelmäßig an meinen Professor und unseren Betriebsleiter  zur Kontrolle verschickt. Alle zwei Wochen an unseren Betriebsleiter und einmal im Monat an meinen betreuenden Professor. Der Prof. hatte den Fokus dabei eher auf der Struktur und den Formalien der Abschlussarbeit, während der Betriebsleiter des Unternehmens sich mehr für die tatsächlich erarbeiteten Inhalte interessierte. Eine gute Balance.

Meist hat es rund eine Woche gedauert, bis ich eine kommentierte Version meiner Arbeit wieder zurückerhalten habe. Wenn es mir mal wichtig war, da ich festhing, konnte ich das ansprechen und den Korrekturzyklus somit deutlich beschleunigen. Zeitlich haben sich für mich deshalb keinerlei Probleme ergeben. Das Problem war eher, dass ich mich selbst aufraffen musste, neuen Inhalt zu generieren. Aber das geht denke ich den meisten so.

Gegen Ende meiner Masterarbeit habe ich bereits begonnen, die Geschäftsleitung miteinzubeziehen, da ich für gewisse Inhalte ihren Input, aber auch ihre Freigabe benötigte. Eine Audienz bei allen drei Teilen der Geschäftsleitung zu erhalten ist nicht leicht, jedoch möglich! Als ich sie dann alle an einem Tisch hatte, wurde schließlich interessiert, konstruktiv, aber auch kritisch diskutiert. Und das sogar ziemlich lange. Letztendlich konnte ich sie jedoch von meinem erarbeiteten Konzept überzeugen und habe alle Infos erhalten, die ich brauchte.

Der Finalisierung stand somit nichts mehr im Wege. Die finale Korrekturlesung nahm dann noch einmal ca. zwei Wochen in Anspruch. Danach war es geschafft. Meine Masterarbeit war abgegeben.

Mein persönlicher Erfolg im Anschluss war noch, dass das Konzept nahezu vollumfänglich freigegen wurde und nun im Unternehmen implementiert wird. Meine Arbeit, meine Mühe und meine Zeit waren also nicht für die Tonne! Einigen von Euch mag das egal sein, mir aber war es sehr wichtig.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es inhaltlich sehr spannend und interessant war, da ich von der grünen Wiese an starten konnte. Die Betreuung war sowohl fachlich, als auch inhaltlich sehr gut. Man muss sich jedoch im Klaren sein, dass viel Eigenständigkeit gefordert wird und man Hilfe nur dann bekommt, wenn man sie wirklich braucht. Nur wer hier bereit ist viel zu geben, der wird auch viel erreichen.

Müsste ich noch einmal eine Abschlussarbeit schreiben, könnte ich mir gut vorstellen, diese hier zu schreiben.

Ihr seid interessiert, würdet aber gerne noch mehr erfahren? Dann schreibt mir unter:

Jonas.Goercke@reiser-st.com

Falls Ihr Euch direkt bewerben oder Fragen bezüglich der Rahmenbedingungen klären wollt, wendet Euch gerne an unsere Personalreferentin Clarissa Detlefsen:

Clarissa.Detlefsen@reiser-st.com

Vielleicht sehen wir uns ja bald an der Kaffeemaschine!

Urkunde Leistungswettbewerb

Mit Freuden teilen wir Ihnen mit, dass unser ehemalige Auszubildende Tom Pawlicki 2. Landessieger im Deutschen Handwerk 2020 im Beruf Systemelektronik geworden ist.
Es ist uns eine große Freude bei der Ausbildung der Nachwuchsgeneration beizutragen und danken Herrn Pawlicki für seine großartigen Leistungen und die gemeinsame Zeit.

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